[text by C.G.Leitner]
Freundvoll und leidvoll, gedankenvoll sein
Langen und bangen in schwebender Pein
Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrubt
Glucklich allein ist die Seele, die liebt
Wie blitzen die Sterne so hell durch die Nacht!
Bin oft schon daruber vom Schlummer erwacht
Doch schelt ich die lichten Gebilde drum nicht
Sie uben im stillen manch heilsamme Pflicht
Sie wallen hoch oben in Engelgestalt
Und leuchten dem pilger durch Heiden und Wald
Sie schweben als Boten der Liebe umher
Und tragen oft Kusse weit uber das Meer
So sei denn gesegnet, du strahlige Schar!
Und leuchte mir lange noch freundlich und klar
Und wenn ich einst liebe, seid hold dem Verein
Und euer Geflimmer laßt Segend und sein