Песня Schubert: Erlkönig, D.328 (Op. 1) в исполнении Jessye Norman - слушать онлайн в хорошем качестве или скачать трек в Mp3 бесплатно на ПК или телефон.
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Текст песни Jessye Norman - Schubert: Erlkönig, D.328 (Op. 1)
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
"Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?" –
"Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?" –
"Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif."
"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Meine Mutter hat manch gülden Gewand." –
Was Erlenkönig mir leise verspricht?" –
In dürren Blättern säuselt der Wind." –
"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Und wiegen und tanzen und singen dich ein." –
"Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?" –
Es scheinen die alten Weiden so grau. –"
Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt." –
"Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!" –